*Gemeinschaft der alten Wege – Eine Orientierung für neue Mitglieder und Interessierte*

 

Gemeinde der deutschen Altgläubigen = G.d.d.A.

 

 

Die G.d.d.A. ist eine Gemeinschaft, die sich der Pflege, Weitergabe und kreativen Erneuerung traditioneller, mythopoetischer und gemeinschaftsorientierter Lebensweisen widmet.

 

Sie verbindet:

 

- Herkunft und Geschichte  

- Gemeinschaft und Verantwortung  

- Ritual und Symbolik  

- Moderne Lebensrealitäten  

 

 

Die G.d.d.A. versteht sich nicht als starre Institution, sondern als lebendiger Verbund, der Menschen Raum gibt, ihre Wurzeln zu erkunden, ihre Identität zu stärken und gemeinsam Kultur zu gestalten.

 

Die G.d.d.A. ruht auf vier zentralen Säulen:

 

 

1.) Wir ehren das Alte, ohne das Neue zu fürchten. Tradition lebt durch Erneuerung.

 

2.) Wir stehen füreinander ein, teilen Freude und Last, und schaffen Räume des Miteinanders.

 

3.) Wir tragen Verantwortung für uns selbst, unsere Gemeinschaft und die kommenden Generationen.

 

4.) Wir achten die Linien, Geschichten und Traditionen, aus denen wir kommen. Herkunft ist kein Zwang, sondern ein Fundament.

 

 

Die G.d.d.A. ist dezentral organisiert und gliedert sich in:

 

- Höfe / Ortsgruppen

- Klane (Gemeinschaften von Verbundenen)

- Sippen (genealogisch oder symbolisch verbundene Linien)

- Jarlsippen (Träger besonderer Verantwortung)

 

Jede Ebene hat eigene Aufgaben, Rituale und Verantwortlichkeiten, die sich gegenseitig ergänzen.

 

 

Rituale sind in der G.d.d.A. Wegmarken des Lebens. Sie begleiten wichtige Übergänge und stärken die Gemeinschaft.

 

Zu den zentralen Ritualen gehören:

 

Sakenweihe (Kindesweihe)

Begrüßung eines neuen Lebens in der Gemeinschaft.

 

Gotenweihe (Jugendweihe)

Übergang vom Kindsein in den eigenen Stand.

 

Alamanenweihe (Hochzeit)

Verbindung zweier Menschen in gegenseitiger Verantwortung.

 

Battenweihe (Großelternschaft)

Erhebung in die Rolle der Hüter der Generationen.

 

Aufnahme in den Klan

Einfügung in eine Gemeinschaft der Verbundenen.

 

Aufnahme in die Jarlsippe

Erhebung in einen Stand besonderer Verantwortung.

 

Jedes Ritual folgt einer klaren Struktur aus Anrufung, Prüfung, Weihe und Bestätigung.

 

 

Mitglied der G.d.d.A. kann werden, wer:

 

- die Werte der Gemeinschaft teilt  

- bereit ist, Verantwortung zu übernehmen  

- sich in die Gemeinschaft einbringen möchte  

- die Rituale respektiert und mitträgt  

 

Die Aufnahme erfolgt in einem eigenen Ritual, das je nach Hof oder Klan unterschiedlich gestaltet sein kann.

 

 

Mitglieder der G.d.d.A. können:

 

- an Ritualen teilnehmen  

- eigene Beiträge zur Gemeinschaft leisten  

- Ämter oder Rollen übernehmen  

- genealogische oder kulturelle Projekte unterstützen  

- Kurse, Feste und Zusammenkünfte mitgestalten  

- Teil eines Hofes, Klans oder einer Sippe werden  

 

Die G.d.d.A. lebt von Mitgestaltung, nicht von passivem Dabeisein.

 

 

Ahnen sind in der G.d.d.A. kein Kult, sondern ein Beziehungsnetz:

 

- Sie erinnern uns an Herkunft und Geschichte  

- Sie geben Orientierung  

- Sie verbinden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft  

 

Ahnenarbeit bedeutet, bewusst zu leben, nicht rückwärtsgewandt zu verharren.

 

 

Die G.d.d.A. verwendet eine Reihe von Symbolen, die je nach Hof oder Klan variieren können:

 

- Band – Verbindung  

- Feuer – Mut und Wandlung  

- Wasser – Klarheit und Gefühl  

- Erde – Herkunft und Bestand  

- Zweig – Wachstum und Linie  

 

Diese Symbole tauchen in Ritualen, Festen und Alltagspraktiken auf.

 

 

Die G.d.d.A. orientiert sich an einem Jahreskreis, der Natur, Gemeinschaft und Tradition verbindet:

 

- Frühjahrsfeste  

- Erntefeste  

- Ahnenfeste  

- Winterfeste  

- Hof- und Klantage  

 

Jedes Fest hat eigene Rituale, Lieder, Speisen und Bräuche.

 

 

Wer die G.d.d.A. kennenlernen möchte, kann:

 

- an offenen Treffen teilnehmen  

- ein Gespräch mit einem Hof- oder Klanvertreter führen  

- an einem Jahreskreisfest teilnehmen  

- eine Probezeit im Hof oder Klan durchlaufen  

- sich für die Aufnahme vorbereiten  

 

Die Gemeinschaft begleitet neue Menschen behutsam und offen.

 

 

Die G.d.d.A. versteht sich als:

 

- kulturelle Gemeinschaft  

- sozialer Verbund  

- Ort der Identitätsbildung  

- Raum für Rituale und Traditionen  

- Netzwerk für Familien, Einzelpersonen und Gruppen  

 

Sie ist offen für Menschen aller Hintergründe, die ihre Werte teilen.

 

 

Die G.d.d.A. ist ein Weg – kein Zwang.  

Eine Gemeinschaft – kein Dogma.  

Ein Raum – kein Käfig.  

 

Sie lädt ein, Wurzeln zu finden, Gemeinschaft zu erleben und Tradition lebendig zu gestalten.

Kontakt

Anschrift

 

G.d.d.A. (bei Karsten Kube)

Wachsmuthstr. 18

13467 Berlin (Hermsdorf i.d. Mark)

 

 

 

[email protected]